Bariton Wolfgang Weiß sang Gustav Holsts Lied "The heart worships" mit innigem Ausdruck und facettenreich leuchtender Stimme. Sein poetisches Einfühlungsvermögen und seine makellose Technik bestachen auch in einer Auswahl aus den "Mytical Songs" von Ralph Vaughan Williams. Bei den dynamischen Höhepunkten in "I got me flowers" etwa bot er Ralf Stiewe an der englischen Chororgel mühelos Paroli. In "Love bade me welcome" zog besonders die beschauliche Stimmung in den Bann; von großer klanglicher Intensität die vierte Nummer mit dem Titel "The Call". Giessener Allgemeine vom 30.05.2010 …………………………………… Musikalische Mahnung wider ein üppig böses Leben Lange ungehörte Kantaten zum Erntedankfest hat der Chor "Cantate Domino" gemeinsam mit Orchester und Solisten in der Wartburgkirche aufgeführt. Milde Melodien voller bläserischer Lyrik und Heiterkeit mischten sich in die fromme Aufforderung, dekadente Frankfurter Lebensweisen aufzugeben. Dabei gelang vor allem den Gesangssolisten, die verschiedenen Farben ihres Stimmausdrucks einzusetzen, um Textpassagen in ihrer Bedeutung zu vertiefen. Mit sympathischer Vehemenz glückte es Bassist Wolfgang Weiß, der "Jesu, Trost der Menschenkinder" mit geschmeidiger Ton und Sprachgestaltung zum Klingen brachte. Frankfurter Rundschau, 12. Oktober 2004 …………………………………… Jubelstück zum Jubiläum Chor und Orchester der Epiphaniaskantorei feiern ihr 50 jähriges. Mit der prunkvollen "Messa di gloria e credo" von Gaetano Donizetti haben Chor und Orchester der Epiphaniaskantorei am Sonntag ihr 50-jähriges Bestehen vor großem Publikum in der Epiphaniaskirche gefeiert. Das Solistenquartett erweckte ebenfalls den Eindruck von Reife. Bassist Wolfgang Weiß überzeugte mit einer schwärmerischen Vollmundigkeit in genüsslicher Belcanto Manier, so dass das theatralische Augenzwinkern keinem Zuhörer mehr entgehen konnte. Frankfurter Rundschau, 5. Oktober 2004 …………………………………… Jubiläumskonzert des Ev. Kirchenchors ein außergewöhnliches Musikerlebnis Aufführung der Matthäus Passion von Heinrich Schütz (1585 1672) durch den Ev. Kirchenchor Belm mit Solisten. Wolfgang Michael Weiß aus Frankfurt/Main (Bass Bariton) lieh den Jesu Worten seine von großer Wandlungsfähigkeit geprägte Stimme. Erschütternd der gequälte Aufschrei Eli, Eli!!". Belmer Nachrichten, März 2004 …………………………………… Kultivierter Bariton In halliger Akustik Als "Geistliche Abendmusik" für Orgel und Gesang war das 135. Konzert der Höchster Orgelszene angelegt. Der nachdenkliche, schmucklose Ernst der Fastenzeit spiegelte sich in der Werkfolge wider, die Organist Rolf Henry Kunz und Bariton Wolfgang Weiß dafür ausgewählt hatten. Weiß heller, kultivierter Bariton gefiel in Claudio Monteverdis "Laudate Dominum", einer koloraturenreichen Vertonung das 117. Psalms, sowie Maurizio Cazzatis technisch nicht weniger forderndem "Factum est praelium magnum". Cazzati greift darin die Schilderung des Kampfes zwischen dem Erzengel Michael und seinem Gegenspieler Luzifer sowie des Teufels finale Höllenfahrt auf. Darin zeigte der Gesangslehrer an der Frankfurter Musikhochschule eine sichere Technik sowie ausdrucksvoll nuancierte Beweglichkeit seiner Stimme, obgleich von der halligen Kirchenakustik gleichsam in Watte gepackt. Schmerz und Hoffnung stellten zwei Kirchenlieder Johann Sebastian Bachs gegenüber: "Die bittere Leidenszeit beginnet abermal" BWV 450 als Vorgriff auf die Karwoche und "Lasset uns mit Jesu ziehen" BWV 481. Einfühlsam traf Weiß den verinnerlichten Duktus beider 1736 vertonter Texte aus dem 17. Jahrhundert ebenso wie Kunz als ruhig mitatmender Begleiter. Höchster Kreisblatt, 10. März 2004 Jauchzen, Frohlocken Der 2. Frankfurter Singalong wagt sich ans Weihnachtsoratorium Dass es mit den Arien so gut klappte, war auch den Solisten Smaida Platais, Susanne Kraus Hornung, Daniel Sans und Wolfgang Michael Weiß zu verdanken. Solange sie sich der stimmlichen Unterstützung des Chores sicher sein konnten, nahmen sie sich als Solisten zurück und befeuerten die Mitsingenden von erhöhter Warte aus - waren aber sofort wieder zur Stelle, wenn es unten in der Menge dünn und zerzaust wurde. Frankfurter Rundschau, Dezember 2003 …………………………………… Trost und Zuversicht zum Buß und Bettag Ökumenischer Chor Ginnheim und der Chor der Dresdner Bank trugen ein großartiges Brahms Requiem im Dominikanerkloster, unter Leitung von Bernd Lechla, vor. Als Gesangssolist fügte sich der Bariton Wolfgang Weiß, der bei "Herr, lehre doch mich" mit sonorem Timbre die Mahnung formulierte, die Tatsache des Todes als Konsequenz in unser Leben einzulassen, nahtlos in diese sehr bemerkenswerte Aufführung ein. Frankfurter Nord Westspiegel, 27. November 2003 …………………………………… Machtvolles "Halleluja" im Dom Glanzvolle Präsentation von Händels Oratorium "Messias" Ich weiß, dass mein Erlöser lebt" - diese Kernaussage der biblischen Botschaft zog sich wie ein roter Faden durch das kirchenmusikalische Konzert im Wetzlarer Dom. Ein glänzend disponierter Chor, begleitet von einem spielfreudigen Orchester, das die Stimmen dezent, aber dennoch wirkungsvoll unterstützte, entwickelte das sakrale Werk zu einer Darbietung mit vielen Höhepunkten. Dabei setzten die Solisten Andrea Reuter (Sopran), Rosemarie Bühler Fey (Alt), Rainer Gilsdorf (Tenor) und Wolfgang Weiß (Bass) besondere Akzente. Mit Volumen, aber durchaus locker erklang das Bass Rezitativ. Bei dem markanten Solo "So spricht der Herr" bildete Wolfgang Weiß mit den ihn begleitenden Blechbläsern eine beeindruckende Passage. Wetzlarer Neue Zeitung, 30. September 2003 …………………………………… Marienvesper bot frühen Chorgesang Claudio Monteverdis Marienvesper, in lateinischer Sprache gesungen, ist eine Sammlung geistlicher Kompositionen für Soli, Chöre und Instrumente. ... Zudem hielt er gekonnt Balance zwischen klangsinnlichen Tutti und den herausragenden Solostimmen. Da verdiente sich Bassist Wolfgang Weiß die Bestnote, überzeugte mit stimmlicher Akkuratesse. Offenbach Post, 20.Mai 2003
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